
Die Abende werden kühler, die Gäste tauschen Aperol gegen etwas Wärmeres, und plötzlich stehen auf der Bar wieder Kürbisse statt Limetten. Im Herbst lohnt es sich, die Karte anzupassen. Federweißer, Kürbis und Apfel haben jetzt Saison, und mit ein wenig Planung wird daraus mehr als ein saisonales Pflichtprogramm.
Wer die Herbstkarte früh plant, spart sich in der Hochsaison die Hektik.
Federweißer: der Gast, der nicht lange bleibt
Federweißer hat ein enges Zeitfenster. Frisch gibt es ihn meist von Anfang September bis Ende Oktober, in manchen Jahren schon ab Mitte August. Danach ist er Wein, und die Chance ist vorbei. Genau das macht ihn interessant für Ihre Herbstkarte: Ein Getränk, das es nur wenige Wochen gibt, schafft Dringlichkeit, ohne dass Sie dafür werben müssen.
Ein paar Ideen, die über den klassischen Begleiter zum Zwiebelkuchen hinausgehen:
- Federweißer-Spritz mit Holunderblütensirup und einem Spritzer Zitrone
- Federweißer Sour mit Eiweiß und einem Hauch Vanille
- Federweißer mit Ingwersirup und Soda, für Gäste, die es weniger süß mögen
Unser Favorit für die Herbstkarte: Federweißer-Spritz mit Holunderblüte
Zutaten: 10 cl Federweißer, 4 cl Holunderblütensirup, Soda, Eis, eine Scheibe Zitrone
Zubereitung: Glas mit Eis füllen, Federweißer und Holunderblütensirup zugeben, mit Soda auffüllen, kurz umrühren und mit der Zitronenscheibe garnieren.
Zu diesen hellen, klaren Drinks passt der weiße NaturStrohhalm. Er fällt im Glas kaum auf und lässt dem Drink die Bühne. In kalten Getränken bleibt er bis zu zwei Stunden formstabil und verändert den Geschmack nicht.
Kürbis im Glas: mehr als Pumpkin Spice Latte
Kürbis ist längst aus der Kaffeetasse auf die Cocktailkarte gewandert. Kürbispüree und -sirup bringen Textur und eine warme Süße, die sich gut mit Gewürzen wie Zimt, Nelke oder Kardamom verträgt.
Drei Varianten für die Herbstkarte:
- Pumpkin Espresso Martini für die Bar nach dem Essen
- Kürbis-Chai-Sour mit Bourbon oder alkoholfrei mit kaltem Chai
- Warmer Kürbis-Punsch mit Apfelsaft und Sternanis
Unser Favorit für die Herbstkarte: Kürbis-Chai-Sour
Zutaten: 5 cl Bourbon, 2 cl Kürbispüree, 2 cl Chai-Sirup, 2 cl Zitronensaft, 1 Eiweiß (alkoholfrei: Bourbon durch kalten, konzentrierten Chai ersetzen)
Zubereitung: erst ohne Eis kräftig shaken, damit das Eiweiß aufschäumt, dann mit Eis nachshaken und doppelt abseihen in ein Rocks-Glas.
Hier passt der gelbe Strohhalm. Seine Farbe kommt aus echter Kurkuma und trifft den warmen Ton dieser Drinks ziemlich genau. Auch bei der alkoholfreien Variante lohnt sich diese kleine optische Extra-Meile.
Apfel, neu gedacht
Apfel ist der Klassiker, den jede Herbstkarte schon hat, meist als Apfelschorle. Dabei steckt in der Zutat deutlich mehr:
- Hot Apple Toddy mit Calvados und Zimtstange
- Apfel-Rosmarin-Fizz, frisch und leicht bitter
- Apfel-Beten-Sour, kräftig in Farbe und Geschmack
Unser Favorit für die Herbstkarte: Apfel-Beten-Sour
Zutaten: 5 cl Whisky, 3 cl Rote-Bete-Saft, 2 cl trüber Apfelsaft, 2 cl Zitronensaft, 1 cl Zuckersirup, 1 Eiweiß
Zubereitung: alle Zutaten ohne Eis kräftig shaken, dann mit Eis nachshaken und doppelt abseihen in ein Coupe-Glas.
Für kräftige, dunkle Drinks wie den Apfel-Beten-Sour empfiehlt sich der rote Strohhalm aus Roter Bete, weil seine Farbe zum Getränk passt. Für gefrorene Varianten mit Crushed Ice ist das breite Format Ø 12 × 200 mm die bessere Wahl, dickflüssige Drinks laufen dadurch leichter.
Der Strohhalm als Teil des Getränks
An der Bar trinkt das Auge mit. NaturStrohhalme gibt es in vier Farben aus echten Zutaten, ohne künstliche Farbstoffe:
- Weiß (natur): klar, minimal, universell einsetzbar
- Gelb (Kurkuma): warm, ideal für Kürbis- und Chai-Drinks
- Rot (Rote Bete): kräftig, für fruchtbetonte oder dunkle Herbstcocktails
- Grün (Pandanblätter): frisch, für die letzten Gin-Longdrinks vor dem Winter
Die Basis sind 57 % Tapiokastärke und 42 % Pfeilwurzelmehl, dazu 1 % natürliche Farbe. Der weiße Halm enthält 57 % Tapiokastärke und 43 % Pfeilwurzelmehl. Der Halm enthält weder Kunststoff noch Papier. Wie er sich im Glas von Papierhalmen unterscheidet, zeigt unser Vergleich Papierstrohhalm oder NaturStrohhalme.
Was im Betrieb zählt
Für Barbetreiber und Hoteliers auf einen Blick:
- Nach den EU-Vorgaben für Lebensmittelkontakt geprüft
- Vegan, mit V-Label
- Ohne Beschichtung, daher keine typische PFAS-Quelle
- Glutenfrei, auch für Gäste mit Zöliakie geeignet
- Bis zu 2 Stunden formstabil in kalten Getränken, geschmacksneutral
- Einwegprodukt, keine Reinigung nötig
| Größe | Empfohlen für |
|---|---|
| Ø 6 × 200 mm | Longdrinks, Spritz, leichte Cocktails |
| Ø 8 × 200 mm | Sours, fruchtbetonte Cocktails |
| Ø 8 × 150 mm | Cocktails mit Crushed Ice, Caipirinha |
| Ø 12 × 200 mm | Frozen Drinks, Shakes, Smoothie-Cocktails |
Ø 8 × 200 mm ist unser meistbestelltes Format in der Gastronomie und passt zu den meisten kalten Drinks auf dieser Herbstkarte. Mehr zu Durchmessern und Längen finden Sie in unserem Größen-Überblick.
Nachschub, ohne daran zu denken
Über 95 % unserer Bestellungen kommen aus Gastronomiebetrieben, die etwa alle drei Monate nachbestellen. Wer die Herbstkarte jetzt plant, kann den Vorrat gleich für die ganze Saison bis Jahresende mitdenken.
Eine Karte, die mit der Saison geht, bleibt auch dann interessant, wenn der Kalender schon weiter ist.
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